‚Liebe ist…‘ Schreiben, Schreiben ist …
- margritreckroulet

- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit

Auf der Suche nach einem Gerüst, das meinem zukünftigen Blog zu Grunde liegen könnte, habe ich mich an die Comics von ‘Liebe ist …’ erinnert. Wer erinnert sich auch noch daran? An die lustigen, die ersehnten, die doofen, die treffenden, die unmöglichen, die … Für jede Lebenslage schien und scheint es ein ‘Liebe ist … ‘ zugeben. Die Verbindung zu meinem Schreiben?
Geschrieben habe ich in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Als Jugendliche in mein Tagebuch mit dem kleinen Schlösschen, indem ich meine geheimen Verliebtheiten detailliert festgehalten habe. Später um Notizen während den Universitätsvorlesungen zu machen. Zugegeben, damals in der guten alten Zeit, auf Papier. Unterlagen, die wir kopiert und weitergegeben haben, wenn jemand von uns keine Lust hatte zu erscheinen. Schreiben hat mir damals geholfen, den Stoff zu begreifen und zu erinnern. Bald sind in den verschiedenen Tagebüchern auch die ersten Trennungsschmerzen festgehalten. Dann kam das Schreiben von Manifesten, Protesten, Artikeln: öffentlich und mit großen Lettern, kurzen prägnanten Sätzen, die die Welt bewegen sollten.
Ich kann mich nicht rühmen viele Bewerbungsschreiben verfasst zu haben, hingegen musste ich als Selbständigerwerbende Rechnungen schreiben, um mein Einkommen zu sichern. Damit verbunden kam die Zeit, als ich über mich zu schreiben begann. Wer bin ich, was beschäftigt mich, was verstehe ich von mir, welche Fragen habe ich zu mir und anderen, was möchte ich verändern, wie leben? Selbstreflexion und Selbsterkenntnis war für mich immer mit Schreiben verbunden.
Hinzukommen die vielen Protokolle, „MoM“ (minutes of meeting), die ich verfasst habe. Darüber hinaus Vorschriften, Prozessabläufe, Mails, Ausschreibungen, Assessmentberichte … dabei einen beruflichen Wortschatz gelernt und angenommen, mein ‘wording ‘ angepasst und schlussendlich erfolgreich auch auf Englisch gemeistert. Reden habe ich hingegen selten aufgeschrieben. Nach dem ersten Satz halte ich mich bereits nicht mehr an die Vorlage , improvisiere frei. Am meisten liebte ich und liebe ich auch heute noch, Fragen zu beantworten.

Und dann habe mich für einen Kurs in kreativem Schreiben eingeschrieben. Und die Reise zu meinem ersten Roman ‘Gwen’ hat begonnen. Mein Mann fand immer, ich sollte über unsere zahlreichen Reisen schreiben. Das wartet noch, wer weiß …?
Mit der Publikation meines zweiten Buches ‘die Steinemacherin’ hat sich der Wunsch gemeldet zwischen den Romanpublikationen – Nummer drei ist in Arbeit - einen Blog zu starten. Ich fühle mich nicht berufen, als Schreibende Tipps und Hints zu geben. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen und Überlegungen zu unterschiedlichen Facetten des Schreibens und bin neugierig, welche ihr am liebsten habt, am meisten sucht oder schlicht:
Erinnert ihr euch an ‘Liebe ist …’? Wie endet euer Satz ‚Schreiben ist...‘?
In einem Monat wähle ich ein weiteres Thema zu ‘Schreiben ist…’ (siehe die verschiedenen Farboptionen).

Gibt es eine, die dich speziell interessiert?
Herzlich Margrit

Kommentare